Gay in Deutschland

gay in deutschland

"Ich bin homosexuell und das ist auch gut so!" – und nun? Viele Männer und Frauen tun sich auch noch Jahre nach Ihrem Outing schwer, sich offen schwul oder lesbisch zu zeigen und zu leben.


Wie respektiert fühlen sich eigentlich Schwule und Lesben in Deutschland? Das kommt ganz darauf an, wo man gerade lebt beziehungsweise sich aufhält. In den großen Städten, allen voran Berlin und Hamburg, können Lesben und Schwule so offen leben, wie es noch vor zwei Jahrzehnten völlig undenkbar gewesen wäre. Der Freund/die Freundin kommt mit zum Betriebsfest, die Kollegen zeigen sich aufgeklärt und tolerant, die Eltern lieben und akzeptieren ihre homosexuellen Kinder und die Nachbarn kommen gerne auf einen Inspirationsplausch vorbei.


Gay in Stuttgart

Das Ländle bietet nicht nur ein spannendes und ereignisreiches Unterhaltungsprogramm für Demonstranten und zugereiste Wutbürger, sondern hat auch eine große Vielfalt für Schwule und Lesben. Stuttgart ist das schwul-lesbische Zentrum im Südwestdeutschen Raum und immer eine Reise wert, um das regenbogenfarbenreiche Ländle zu entdecken.  zum Artikel

Gay in München

Schwule und Lesben im konservativen Bayern zieht es ins liberale München. München hat sich in den letzten Jahren für Schwule und Lesben positiv entwickelt. Mehr Cafés, Bars und die Partyszene ist auch gewachsen. Die bayrische Landeshauptstadt musste sich weiterentwickeln, um mit den homofreundlichen Städten im Norden und Westen der Republik mithalten zu können. Das Top Gay-Event in München sind die Rosa-Wiesn.  zum Artikel

Gay in Köln

Köln oder Berlin - Wer hat denn nun den Längsten? Welche der Städte ist der Homo-Hotspot der Republik? Köln dürfte sich mit der Ausrichtung der "Gay Games 2010" endgültig zur homosexuellen Hauptstadt der Bundesrepublik etabliert haben.  zum Artikel

Gay in Hamburg

Die "schönste Stadt der Welt" hat mehr zu bieten als Michel und Binnenalster. Als zweitgrößte Stadt Deutschlands ist der Nährboden für die homosexuelle Community mehr als gegeben. Die Partylandschaft wird vielfältiger von Jahr zu Jahr und selbst verstaubte Stammtische und cruising-Areas werden aufpoliert und neu interpretiert. "Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins" findet jeder, wonach er sucht.  zum Artikel

Gay in Berlin

Auch Schwule und Lesben profitieren von der Weltoffenheit Berlins. Somit ist es wenig verwunderlich, dass das schwul-lesbische Leben in Berlin bereits eine lange Tradition besitzt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts setzte man sich für die Emanzipation der Homosexualität ein. Der Großteil der Schwulen- & Lesbenszene der Stadt verteilt sich auf die Stadtbezirke Schöneberg, Kreuzberg und den lebhafteren Teil des Prenzlauer Berg.  zum Artikel

Gay in Frankfurt

Drei Buchstaben, zwei Worte, eine Bedeutung: gay FFM. In der deutschlandweiten Betrachtung lange vernachlässigt, entwickelt sich Frankfurt im Schatten von Berlin, Hamburg und Köln immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt homosexueller Vibes. Nicht nur Skyline und die Zeil prägen das Stadtbild – sehr viel mehr Farbe und Gefühl bekommt Frankfurt durch die Menschen. Und die Homosexuellen sind aus städtischer und kultureller Sicht nicht mehr wegzudenken. Oder zu wünschen.  zum Artikel

Deutschland homosexuell

Wie homosexuell ist Deutschland eigentlich?

Lesben und Schwule sind in unserer Gesellschaft akzeptiert wie nie. Sie leiten Regierungen, machen Karriere in den Medien, gründen Familien. Nicht alle sind über diese Entwicklung glücklich. Dabei hatte schon Konrad Adenauer den Hinweis auf die Homosexualität seines Außenministers Heinrich von Brentano ziemlich locker genommen: "Dat ist mir ejal, solange er misch nit anpackt." Selbst in der Union gibt es inzwischen die schwullesbische Arbeitsgruppe (Eigenwerbung: "Sie müssen nicht alles schlucken - werden Sie Mitglied der LSU"), die regelmäßig mit manchen Zielen der Mutterpartei hadert.


Die Lage der Homosexuellen in Deutschland ist heute hervorragend mit ein paar wenigen Schönheitsfehlern. Allerdings mit Sicherheit besser denn je zuvor. Fast 100 Jahre nach der Affäre um den homosexuellen Kaiser-Gespielen Philipp Fürst zu Eulenburg, die die größte Staatskrise des Wilhelminismus auslöste, 66 Jahre nach den Schwulenmorden in den KZs des Dritten Reichs und mehr als 40 Jahre nach der Entschärfung des Paragrafen 175 haben Lesben und Schwule den Marsch durch die Institutionen erledigt. Sind in Schlüsselpositionen, in Medien und Machtzentren angekommen und verändern mit Ihren Ansichten und Lebensweisen die Gesellschaft zum Positiven.


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